Kräuter blieben in den drei Monaten bis zum 4. November 2026 nahezu stabil: Im Schnitt stehen +0,8 % zu Buche, weniger als die 2,0 % der gesamten Gruppe Kräuter, Würzmittel und Gewürze. Auf Jahressicht ist die Familie mit +8,3 % dagegen die festeste der Gruppe. Sieben der zehn Kräuter mit Index stiegen, drei gaben nach. Die zwölf Materialien der Familie reichen von Basilikum und Lorbeer bis zu Thymian, Lavendel und Fenchelsamen.
Oregano führt in beiden Zeiträumen, mit +4,0 % über drei Monate und +22,3 % binnen eines Jahres. Dahinter folgen Grüne Minze und Pfefferminze mit identischen Bewegungen von +3,3 % und +11,8 %, dann Zitronenthymian mit +2,4 % in drei Monaten und +8,8 % im Jahresvergleich.
Basilikum, Lorbeer und Thaibasilikum bewegten sich in drei Monaten kaum, mit +0,4 %, +0,5 % und +0,3 %. Über zwölf Monate liegen alle drei etwa gleich weit im Plus: 7,1 % bei Basilikum und Lorbeer, 7,0 % bei Thaibasilikum.
Drei Kräuter gaben über drei Monate nach. Krause Petersilie verlor 2,6 % und liegt auf Jahressicht knapp im Minus (-0,1 %). Glatte Petersilie gab um 2,4 % nach, bleibt aber 2,0 % über dem Vorjahr, und Thymian fiel um 1,5 %, hält jedoch ein Jahresplus von 4,9 %.
Lavendel und Fenchelsamen haben keinen Index, nur datierte Notizen. Berichten vom 24. August zufolge brach die Lavendelernte in San Felices wegen der Dürre ein, und am 17. August störten Hitze und Trockenheit die Ernten in der Provence. Am 12. Oktober sagte ein Landwirt aus Burgos, der Lavendelpreis sei stark gefallen und der Anbau verliere an Rentabilität.
Die Preise für indische Fenchelsamen zogen am 25. Oktober FOB New Delhi leicht an, bei steigenden Preisen auf den Mandis, nachdem am 18. Oktober eine leichte Abschwächung auf FOB-Basis gemeldet worden war. Am 9. August erhielten Kreuzkümmel und Fenchel aus Unjha eine geschützte geografische Angabe (GI), die die Gewürzexporte Gujarats stärken soll.