Ganze Eier ziehen an, Eiweiß und Eigelb geben nach. Nach den Zahlen bis zum 4. November 2026 zeigen die neun Eiprodukte, alle mit öffentlichem Index, eine mittlere Bewegung von -0,7 % über drei Monate und -2,8 % über ein Jahr, mit drei Materialien höher und sechs tiefer. Die Familie umfasst ganze Eier, Eiweiß und Eigelb, jeweils in Standard-, Bodenhaltungs- und Freilandqualität.
Ei gewann in drei Monaten 2,3 %, Freilandei 1,7 % und Bodenhaltungsei 0,8 %. Im Jahresvergleich liegen alle drei deutlich tiefer, bei -9,9 %, -9,0 % und -7,4 %, den stärksten Jahresrückgängen der Familie. Der Abstand zwischen den Haltungsformen ist auf beiden Zeiträumen gering.
Die Notizen zu Eiern richten den Blick auf Polen. Am 17. Oktober hielten Freilandeier dort ihr Preisniveau, während Käfigeier billiger wurden, und die Ankaufspreise der Erzeuger fielen seit Monaten bei steigenden Produktionskosten, vor allem wegen teureren Futters. Die polnischen Notierungen vom 22. Oktober zeigten Käfigeier, besonders der Klassen M und S, deutlich billiger als ein Jahr zuvor.
Eiweiß bewegt sich als Block: Eiweiß, Eiklar aus Freilandhaltung und Eiklar aus Bodenhaltung liegen über drei Monate 0,8 % tiefer und über ein Jahr 0,6 % höher. Eigelb ist schwächer: Eigelb, Eigelb aus Freilandhaltung und Eigelb aus Bodenhaltung liegen alle über drei Monate 2,9 % und über ein Jahr 0,2 % tiefer.
Auch Handelsströme spielen eine Rolle. Eine Marktnotiz berichtet, dass die Einfuhren von Eiäquivalent aus der Türkei in die Europäische Union und das Vereinigte Königreich im ersten Halbjahr 2026 sehr steil zunahmen. Polnische Ei-Exporte und -Importe wuchsen laut einem Bericht vom 13. Oktober beide rasch. In der Gruppe Molkerei, die über drei Monate im Schnitt 2,2 % zulegt, sind Eiprodukte die einzige Familie im Minus.