Zwölf der fünfzehn roten Früchte und Beeren mit Index notieren nach den Zahlen zum 4. November 2026 höher als vor drei Monaten. Die mittlere Bewegung der Familie beträgt +7,7 % über drei Monate und +9,6 % über ein Jahr. Insgesamt zählt sie 17 Materialien, darunter Cranberry und Apfelbeere (Aronia), für die es Marktnotizen, aber keinen öffentlichen Index gibt.
Heidelbeeren liegen vorn. Kultivierte Heidelbeeren legten in drei Monaten um 37,1 % zu, wilde Heidelbeeren um 29,8 %. Am 16. Oktober wurde aus mehreren europäischen Märkten ein knappes Heidelbeerangebot bei erhöhten Preisen gemeldet, mit begrenzter Verfügbarkeit in den Niederlanden und Deutschland und ruhigeren Verhältnissen in Österreich und Kroatien. Für wilde Heidelbeeren gibt es keine eigene datierte Notiz.
Danach folgen die Johannisbeeren. Schwarze Johannisbeeren stiegen um 19,0 % in drei Monaten und 22,5 % im Jahresvergleich, rote Johannisbeeren um 15,3 % und 32,4 %, der größte Jahresanstieg unter den Beeren. Eine Notiz vom 13. Juli meldete Rekordverluste in der französischen Erzeugung schwarzer und roter Johannisbeeren und führte sie auf die Hitzewelle zurück.
Auch Erdbeeren zogen an: Erdbeere Senga Sengana +16,3 %, Erdbeeren +13,8 % und Walderdbeeren +8,1 %. In den USA stiegen die Erdbeerpreise am 29. Oktober bei knapper werdendem Angebot; Regen in Kalifornien beeinträchtigte die Versorgung. Himbeeren bewegten sich kaum: Himbeere +0,2 %, die Positionen Heritage-Himbeere, Meeker-Himbeere und Willamette-Himbeere +0,1 %, alle vier mit +3,8 % auf Jahressicht.
Die Preise für TK-Himbeeren zogen dagegen am 19. Oktober Berichten zufolge kräftig an; die polnische Saison galt als außergewöhnlich schwach. Drei Materialien fielen. Weintrauben verloren 16,9 % in drei Monaten, liegen aber 7,1 % über dem Vorjahr; am 27. Oktober hieß es, El-Niño-Starkregen habe die Tafeltraubenernte im peruanischen Piura gestoppt. Erdbeertrauben fielen um 8,7 %, wilde Brombeeren um 2,0 %, Brombeeren stiegen um 3,6 %; die Mengen aus Mexiko nahmen am 16. Oktober zu.