Geflügel ist die schwächste Ecke der Gruppe Fleischprodukte. Seine 26 indexierten Materialien fielen im Quartal bis zum 4. November 2026 im Schnitt um 2,7 % und liegen über ein Jahr 2,2 % tiefer. Neunzehn gaben nach, eines blieb unverändert, und die sechs, die zulegten, sind allesamt Entenprodukte. Die Familie hat 27 Materialien, von Hähnchen- und Putenteilen bis zu Innereien und Fett.
Entenfett führte die Familie an, mit +4,9 % in drei Monaten und +10,6 % in einem Jahr, dem besten Jahreswert der Familie. Ente gewann 4,8 %, Entenstopfleber 2,8 % und Entenbrustfilet 2,0 %. Entenkeule war die einzige Entenposition, die nachgab, um 0,5 %.
Die Verluste trugen Puten- und Hähnchenteile. Putenkeule fiel um 16,6 %. Hähnchenoberschenkel verlor 13,7 % und liegt auch über ein Jahr 15,8 % tiefer, der tiefste Jahresrückgang hier. Truthahn liegt auf beiden Zeiträumen 5,6 % tiefer.
Die Flügelteile, Hähnchenflügelkeule und Hähnchenflügelmittelstück, verloren jeweils 8,8 %, Hähnchenkeule (Unterschenkel) 7,8 % und Hähnchenkeule (Schenkel) 6,4 %. Die beiden Flügelteile teilen zudem einen Jahresrückgang von 13,2 %. Die breite Position Hähnchen gab nur um 1,4 % nach, Suppenhuhn blieb unverändert.
Die meisten Meldungen betreffen Enten. Laut den Notizen gab es in Frankreich am 11. September drei Ausbrüche der Vogelgrippe binnen einer Woche, und am 29. Oktober einen Brand in einem Entenverarbeitungsbetrieb im Gers, nach dem die Belegschaft auf unbestimmte Zeit in Kurzarbeit ging. Am 17. Oktober wurde über eine neue nationale HPAI-Impfkampagne für Enten berichtet.
Bei Hähnchen fielen die thailändischen Preise am 29. Oktober, als Japan sich stärker verarbeiteten Importen aus China zuwandte, und am 21. Oktober setzte die EU die Einfuhr von Geflügel und Rindfleisch aus Brasilien wegen Mängeln bei antimikrobiellen Vorgaben aus. Bei Pute meldete das USDA am 23. Oktober stabile Preise für gefrorene ganze Puten bei schwacher Nachfrage.