Im Schnitt wirkt Fleisch vom Metzger ruhig, Teilstück für Teilstück ist es alles andere als das. Nach den Zahlen vom 4. November 2026 lagen die 41 indexierten Positionen über drei Monate 0,1 % und über ein Jahr 2,4 % tiefer, mit 19 Anstiegen, 21 Rückgängen und einer unveränderten Position. Die Familie umfasst 44 Materialien von Rind, Kalb, Schwein, Lamm, Hammel, Ziege und Pferd.
Die Teilstücke aus dem Rindervorderviertel führten. Rinderschaufel und Rinderschulter stiegen in drei Monaten um 7,9 %, Rinderhals um 5,8 %, doch alle drei liegen deutlich unter dem Vorjahr, bei -14,8 % für die ersten beiden und -15,3 % für den Hals. Edelteile bewegten sich kaum: Rinderlendensteak gab um 0,2 % nach, die breite Position Rind stieg um 0,4 %, liegt aber 5,2 % unter dem Vorjahr.
Beim Kalb gingen die Wege weit auseinander. Kalbfleisch gewann 5,8 % und Kalbsschulter/Kalbsblatt 4,9 %, während Kalbsonglet um 20,8 % einbrach, der stärkste Rückgang der Familie. Die Lammteilstücke, von Lammkeule bis Lammhals, gaben im Quartal alle um 3,6 % nach, liegen aber weiter 3,1 % über dem Vorjahr. Hammelfleisch legte um 3,1 % zu, über ein Jahr um 14,0 %.
Beim Schwein stieg die breite Position Schwein um 4,4 %, während Araignée vom Schwein und Schweinebauch-Zuschnitt um 5,1 % fielen und mit -19,5 % den größten Jahresrückgang der Familie zeigen. Schweinerippchen liegen im Jahresvergleich 18,6 % tiefer, Schweinenacken 16,3 %.
Beim Lamm berichten die Notizen von einem Mangel an Lämmern, den die französische Schafbranche am 8. Oktober meldete, und laut einem Bericht vom 29. Oktober trieb die französische Nachfrage nach britischem Lamm die Exporte. Beim Schwein sah sich die Branche in der Normandie am 29. Oktober in Schwierigkeiten, und die EU-Schweinefleischexporte lagen in den ersten sieben Monaten 2026 im Minus.
Beim Kalb nahm laut seiner Notiz das sinkende Angebot am 25. Oktober Druck von den Preisen. Beim Rind warnte der französische Verband Culture Viande am 29. September vor einer katastrophalen Lage: Dürre und Futtermangel zwängen die Landwirte, Tiere massenhaft zur Schlachtung zu geben.