Kopffüßer sind in diesem Quartal der Schwachpunkt bei den Meeresprodukten. Die 20 indexierten Positionen aus Kalmar, Sepia und Oktopus fielen in den drei Monaten bis zum 4. November 2026 im Schnitt um 2,3 %, obwohl die Familie noch 3,0 % über dem Vorjahr liegt. Fünfzehn fielen, fünf stiegen. Insgesamt zählt die Familie 21 Materialien, eines davon ohne Index.
Europäischer Fliegender Kalmar verlor in drei Monaten 16,0 % und binnen eines Jahres 6,8 %. Zwei Sepia-Positionen folgten: Tintenfisch (Sepia) büßte 13,9 % ein, Gemeine Sepia 12,5 %. Chipirons gaben um 7,4 % nach und Gemeiner Kalmar um 5,3 %, beide liegen aber weiterhin über dem Vorjahresniveau, um 8,1 % beziehungsweise 4,6 %.
Die Steigerungen bilden eine geschlossene Gruppe. Patagonischer Kalmar kam auf Platz eins, mit +8,7 % im Quartal und +18,4 % auf Jahressicht. Nadelsepia, Kusslippen-Sepia, Japanische Sepia und Pharao-Sepia gewannen im Quartal jeweils 5,4 % und im Jahresvergleich 9,8 %. Diese fünf sind die einzigen Positionen der Familie im Plus.
Oktopus gab auf breiter Front nach. Oktopus verlor 2,4 %, Gemeiner Oktopus 1,8 %, die Positionen für Riff-, Decken- und Mexikanischen Vieraugen-Oktopus je 1,7 %. Die Oktopus-Notizen berichten, dass Galicien am 19. September knapp versorgt war, während sich Oktopus an den französischen Küsten, vor allem in der Bretagne, stärker etabliert hatte und die Handelsströme nach Spanien zunahmen.
Die Kalmar-Notizen, die bis zum 2. November reichen, berichten, dass die Preise auf der Plattform The Grocery Exchange am 2. Oktober gegenüber der Vorwoche fielen, als die Produktion auf See wieder mit voller Kraft lief. Ein Bericht vom 20. Oktober hielt fest, dass die Kalmarpreise im Südatlantik stiegen und europäische Einkäufer ihre Beschaffung überdachten.
Riesenkalmar hat eine Notiz, aber keinen Index: Die Preise für argentinischen Illex waren in China in Kalenderwoche 44 stabil, wie sie am 30. Oktober meldete. Laut der Notiz zu Nordischem Kurzflossenkalmar waren die Fänge von Kurzflossenkalmar in den Fischereien im Nordosten der USA zurückgegangen, wie am 20. Oktober berichtet.