Fisch ist in diesem Quartal die stärkste Familie unter den Meeresprodukten. Stand 4. November 2026 stiegen ihre 70 indexierten Arten im Schnitt um 2,6 % in drei Monaten und um 9,6 % binnen eines Jahres, gegenüber 1,1 % und 7,2 % für die Meeresprodukte insgesamt. 54 lagen im Plus, 16 im Minus. Die Familie führt 76 Materialien, von Weißfisch und Lachs bis zu Thunfisch und kleinen pelagischen Arten.
An der Spitze stehen mit großem Abstand die Rochenarten. Rochen gewann 28,1 % und Nagelrochen 26,3 %, vor Rotlachs mit +17,8 %, Köhler mit +16,1 % und Meeraal mit +14,8 %. Coho-Lachs, Keta-Lachs und Rosalachs stiegen jeweils um 11,3 %, genau wie Alaska-Seelachs.
Sieben der sechzehn Verlierer büßten zweistellig ein. Meeräsche fiel um 18,6 %, Gemeine Seezunge um 15,3 % und Streifenbarbe um 15,2 %. Rundliche Sardinelle (-13,7 %), Schlammbarbe (-13,6 %), Umberfisch (-12,3 %) und Steinbutt (-12,0 %) vervollständigen diese Liste.
Im Jahresvergleich ist das Bild noch steiler. Chilenischer Stöcker liegt über zwölf Monate 56,0 % höher, Alaska-Seelachs 42,8 % und Köhler 37,5 %. Makrele gewann auf Jahressicht 29,4 %, im Quartal aber nur 1,7 %. Atlantischer Kabeljau / Stockfisch liegt im Jahresvergleich 16,4 % höher, über drei Monate aber 2,2 % tiefer; laut seiner Notiz trieben Kabeljau-Engpässe die Preise auf europäischen Märkten am 17. August auf Rekordniveau.
Zum Alaska-Seelachs nennen die Notizen Rekordpreise für US-Filetexporte am 10. September und eine B-Saison-Fangmenge deutlich unter 2025. Norwegen legte am 14. Oktober seine Quote 2027 für Köhler aus der Nordost-Arktis unter dem Niveau von 2026 fest. Bei Makrele hieß es in einem Bericht über Japan vom 7. August, die Preise seien wegen des knappen norwegischen Angebots stark gestiegen.
Laut den Lachsnotizen stiegen die Lachspreise am 30. Oktober die zweite Woche in Folge. Für Hering, in drei Monaten 3,1 % höher, berichtet die Notiz von einem deutlichen Rückgang der norwegischen Heringspreise in Kalenderwoche 42, veröffentlicht am 22. Oktober. Zur Sardine, über drei Monate 4,4 % tiefer, meldet die Notiz am 22. Oktober Engpässe bei einigen Sardinenkonserven in Belgien.