Im Schnitt wirkt Wurzelgemüse stabil, mit -0,5 % in den drei Monaten bis zum 4. November 2026, doch die Familie ist gespalten: Vier Indizes stiegen, acht fielen. Über ein Jahr liegt sie 13,0 % im Plus, vor den 8,3 % für Gemüse insgesamt. Ihre 16 Materialien reichen von Karotten und Radieschen bis zu Kartoffel, Knollensellerie, Cassava und Topinambur.
Die beiden Positionen Knollensellerie und Knollensellerie (Sellerieknolle) weisen identische Werte auf, +20,1 % über drei Monate und +33,5 % über ein Jahr, die stärksten der Familie. Kartoffeln stiegen um 6,0 %, Rüben um 4,5 %. Laut einer Notiz vom 22. Oktober meldete der europäische Kartoffelsektor nach einem sehr heißen, trockenen Sommer Erträge deutlich unter dem Normalniveau, bei insgesamt meist guter Qualität.
Rote Bete fiel mit -11,7 % stärker als jede andere Wurzel, liegt aber weiterhin 8,0 % über dem Vorjahr. In Polen hörten die Preise für Rote Bete am 28. September auf zu fallen, allerdings auf einem als extrem niedrig beschriebenen Niveau. Süßkartoffeln verloren 9,7 %, Radieschen und schwarzer Rettich jeweils 9,4 %. Die ägyptische Süßkartoffelsaison verlief laut Meldungen vom 31. August gut, mit größeren Mengen und wachsender Nachfrage aus Europa.
Alle drei Karottenpositionen gaben in drei Monaten nach: Karotten um 3,6 %, gelbe Karotten und weiße Karotten um 3,8 %, wobei sie 13,1 % bis 13,2 % über dem Vorjahr bleiben. In Belgien hieß es am 30. Oktober, Karotten seien nach der Sommerdürre teurer geworden; zudem fielen die Karotten kleiner aus.
Cassava fiel um 4,9 % und verzeichnet mit -25,9 % den tiefsten Jahresrückgang der Familie. Laut einem Bericht vom 19. Oktober sanken Vietnams Cassava-Exporte in den ersten neun Monaten 2026 mengenmäßig, während die Preise stiegen. Für Pastinaken (+21,9 %) und Steckrüben (+20,9 %) liegen nur Jahreswerte vor. Ube hat keinen Index; die Philippinen setzten am 14. September die Ausfuhr von rohem Ube aus, um Pflanzgut zu sichern.